Blasensprung
7 UE · 400 € · Anerkannt DE · CH · AT
Sicherheit im sensiblen Zeitfenster
Im Fokus dieser Fortbildung stehen objektive Untersuchungskriterien zur Vermeidung von Über-, Fehl- oder Unterversorgung sowie das frühzeitige Erkennen seltener, potenziell lebensbedrohlicher Notfallsituationen. Ziel ist es, die diagnostische Sicherheit zu erhöhen und Hebammen in ihrer verantwortungsvollen Rolle bei der strukturierten Entscheidungsfindung und beim Notfallmanagement nachhaltig zu stärken.
Der vorzeitige Blasensprung eröffnet ein zeitlich und klinisch sensibles Entscheidungsfenster, in dem Beobachtung, Befunderhebung und Risikoabwägung maßgeblich den weiteren Geburtsverlauf beeinflussen. Diese Fortbildung vermittelt evidenzbasierte Kriterien zur fachgerechten Einschätzung und Begleitung auf Grundlage aktueller Leitlinien und klinischer Standards.
Anerkannt & Zertifiziert
Von Hebammenverbänden im In- und Ausland anerkannt. Von Gesundheitsämter als geeignete Fortbildung im Rahmen der Berufsordnung von Hebammen- und Entbindungspfleger ausgewiesen.
Deutschland
gemäß §7 HebBO NRW
7 Unterrichtseinheiten, davon 3 UE Notfallmanagement
Schweiz
gemäß SHV als gelabelte Fortbildung
5,00 log-Punkte
Österreich
Anerkennung durch das Österreichische Hebammengremium (ÖHG) gemäß §37
Seminarübersicht
Seminarumfang
7 Unterrichtseinheiten (UE)
Seminargebühr
400 €
inklusive Kurshonorar, Seminarunterlagen und Teilnahmebestätigung
Seminarzeiten
09:00 – 15:45 Uhr
Dozentin
Barbara Kosfeld MSc MBA Hebamme
Veranstaltungsorte
Aachen
DJH Jugendherberge Aachen
Maria-Theresia-Allee 260
52074 Aachen, Deutschland
Linz
ibis Styles Hotel Linz
Wankmüllerhofstraße 37, 4020 Linz, Österreich
Nürnberg
DJH Jugendherberge Nürnberg
Burg 2, 90403 Nürnberg, Deutschland
Wien
Brigittenau Youth Palace
Adalbert-Stifter-Straße 73, 1200 Wien, Österreich
Zürich
Jugendherberge Zürich
Mutschellenstrasse 114, 8038 Zürich, Schweiz
Behandlung des vorzeitigen Blasensprungs
Inhalt
Nach aktuellem Stand wird empfohlen, nach einem vorzeitigen Blasensprung eine Geburtseinleitung nach 24 Stunden zu beginnen, sofern bis dahin keine Wehentätigkeit eingesetzt hat. Bis zu diesem Zeitpunkt kann in vielen Fällen ein Verbleib in der Häuslichkeit der Schwangeren erfolgen. Objektive Untersuchungskriterien unterstützen dabei, eine Über-, Fehl- oder Unterversorgung zu vermeiden und mögliche Notfallsituationen frühzeitig zu erkennen.
Ziel
Erkennen seltener Notfallsituationen nach vorzeitigem Blasensprung, mit einer Inzidenz von etwa 0,008 % gemäß S3-Leitlinie 015-083 „Vaginale Geburt am Termin“. Darstellung eines strukturierten Notfallmanagements sowie Ausarbeitung differenzierter Vorgehensweisen und Handlungsempfehlungen auf Grundlage geburtshilflicher Untersuchung und evidenzbasierter Leitlinien.
Methode
Fachvortrag und strukturiertes Fachgespräch.