Fetale Überwachung

14 UE · 820 € · Anerkannt DE · CH · AT

Signale erkennen und richtig handeln

Diese Fortbildung vermittelt Hebammen die fachliche Sicherheit, CTG und Dopton im geburtshilflichen Alltag gezielt einzusetzen und korrekt zu interpretieren. Die nicht-invasive fetale Überwachung dient der frühzeitigen Erkennung von Notfallzuständen des Ungeborenen und bildet eine zentrale Grundlage für klinische Entscheidungen.

Im Fokus steht die Zusammenführung von fetaler Herzfrequenz, intrauterinem neurovegetativem Zustand und uterinem Verhalten, um geburtshilfliche Versorgungsmaßnahmen situationsgerecht und verantwortungsvoll abzuleiten – insbesondere in zeitkritischen Entscheidungssituationen.

Anerkannt & Zertifiziert

Von Hebammenverbänden im In- und Ausland anerkannt. Von Gesundheitsämter als geeignete Fortbildung im Rahmen der Berufsordnung von Hebammen- und Entbindungspfleger ausgewiesen.

Deutschland
gemäß §7 HebBO NRW
14 Unterrichtseinheiten, davon 7 UE Notfallmanagement

Schweiz
gemäß SHV als gelabelte Fortbildung
10,50 log-Punkte

Österreich
Anerkennung durch das Österreichische Hebammengremium (ÖHG) gemäß §37

Seminarübersicht

Seminarumfang
14 Unterrichtseinheiten (UE)

Seminargebühr
820 €
inklusive Kurshonorar, Seminarunterlagen und Teilnahmebestätigung

Seminarzeiten
09:00 – 15:45 Uhr

Dozentin
Barbara Kosfeld MSc MBA Hebamme

Veranstaltungsorte

Aachen

DJH Jugendherberge Aachen
Maria-Theresia-Allee 260
52074 Aachen, Deutschland

Linz

ibis Styles Hotel Linz
Wankmüllerhofstraße 37, 4020 Linz, Österreich

Nürnberg

DJH Jugendherberge Nürnberg
Burg 2, 90403 Nürnberg, Deutschland

Wien

Brigittenau Youth Palace
Adalbert-Stifter-Straße 73, 1200 Wien, Österreich

Zürich

Jugendherberge Zürich
Mutschellenstrasse 114, 8038 Zürich, Schweiz

Fetale Überwachung – Inhalte der Fortbildung

Inhalt
Die Überwachung mittels CTG und Dopton gehört als einfache und schmerzlose Untersuchung zum nicht-invasiven Standard der geburtshilflichen Versorgung. Sie dient dazu, Notfall- und Gefahrenzustände des Ungeborenen frühzeitig zu erkennen und den fetalen Zustand kontinuierlich zu kontrollieren.

Da die fetale Herzfrequenz im Uterus nicht direkt erfasst werden kann und das CTG methodisch bedingte Einschränkungen aufweist, erfordert die Interpretation besondere fachliche Sorgfalt. In der Fortbildung wird aufgezeigt, wie fetale Bewegungen, Verhaltenszustände und der intrauterine Kontext in die Beurteilung einbezogen werden müssen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden und eine valide Einschätzung der fetalen Situation zu ermöglichen.

Ziel
Das Ergebnis einer fetalen Vitalitätsbewertung wird von zahlreichen Stör- und Einflussfaktoren geprägt. Ziel der Fortbildung ist es, den intrauterinen neurovegetativen Zustand des Feten mit der Interpretation der fetalen Herzfrequenz und dem uterinen Verhalten sicher in Beziehung zu setzen.
Die Teilnehmerinnen erlangen die Fähigkeit, daraus fundierte geburtshilfliche Versorgungsentscheidungen abzuleiten und diese in der Praxis sicher umzusetzen, insbesondere in zeitkritischen Situationen.

Methode
Fachvortrag, Fallbeispiele, kooperatives Lernen.